Klassische Homöopathie

Erstaunlich, nach welchen Dingen ich alles in der homöopathischen Anamnese gefragt wurde, was alles wichtig sein soll, dabei bin ich doch ganz normal, oder? Auf der anderen Seite sag ich da Sachen, die ich sonst nicht erwähne, weil andere denken könnten, ich spinne..Nach 2 Stunden war ich ganz schön alle...Und dann: ein paar kleine, unscheinbare Kügelchen, andere Zahnpasta, kein Kaffee mehr, ob ich daran glauben muss, damit das Mittel wirkt?

Und dann meine Erfahrung: das Mittel wirkt auf alles ein, nicht nur auf den Körper, so ganz nebenbei fühle ich mich rundherum einfach besser!Gewiss, es gab auch Tage, an denen ich alte Schmerzen, körperliche und seelische, wieder stark gespürt habe, an denen meine Lieben mich unerträglich fanden, aber dass ich nach ein paar Kügelchen abends beim Schlafengehen keine Luftnot mehr habe und gut schlafe, ist doch bemerkenswert, oder?


In der klassischen Homöopathie werden die Symptome in einer ausführlichen Anamnese erfragt. Nicht der Name der Erkrankung ist wichtig, sondern wie sie ganz subjektiv empfunden wird. Daraus entwickelt sich ein Bild der/des Erkrankten und ihren Beschwerden, das zum richtigen, ähnlichsten Mittel führt.

Dieses Mittel erzeugt bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome. Es kann aus einer pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Welt stammen. Es wird stark verdünnt und potenziert, so dass häufig von der Ausgangssubstanz keine Inhaltsstoffe mehr nachgewiesen werden können. Trotzdem kann es die Lebenskraft soweit stärken, dass Beschwerden gelindert oder Erkrankungen geheilt werden. Gleichzeitig wird die Seele in ihrem Wachstums- und Reifungsprozeß unterstützt.

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